Angebotene Therapieformen



Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie

Wenn Erwachsene seelische Schwierigkeiten haben, können sie darüber mit einem Freund, einer Vertrauensperson reden oder zu einem Psychotherapeuten, Arzt, Psychologen oder Pfarrer gehen und ihre Probleme schildern. Das Kind hat noch nicht genügend die Fähigkeit, seine inneren Schwierigkeiten zu erkennen und in Worte zu fassen.
Zugang zur Welt des Kindes bietet das Spielen. Auch das Zeichnen, Malen und Formen sind wichtige Ausdrucksmittel. Einfühlend (empatisch) wird das Kind vom The-rapeuten/Therapeutin begleitet, seine Probleme auszudrücken und dabei unterstützt, Lösungswege zu entwickeln, seine Ängste zu überwinden, Aggressionen und Kontakt-schwierigkeiten abzubauen und seinen Platz in der Familie sowie bei Gleichaltrigen zu finden. Die Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie dauert im Durchschnitt ein Jahr (1 x wöchentlich) eine Stunde - mit Ausnahme der Schulferien. Psychotherapeutische Hilfe ist angezeigt bei folgenden Problemen: Einnässen, Schlafstörungen, Ängste, aggressives Verhalten, Entwicklungsrückstände; Essstörungen, beginnendes Suchtver-halten, Autoritätskonflikte etc.
Die Therapie kann nur mit Erfolg durchgeführt werden, wenn die Eltern mitarbeiten. Dies geschieht in Einzelgesprächen.

Klientenzentrierte Gesprächspsychotherapie

Diesem humanistischen Therapieverfahren liegt die Überzeugung zugrunde, dass jeder Mensch die Möglichkeit zur konstruktiven persönlichen Entwicklung und zur Selbstverwirklichung in sich trägt. Weil die persönliche Entwicklung in den zwischenmenschlichen Beziehungen stattfindet, wird ihnen eine förderliche Beziehung angeboten. Der Psychotherapeut begegnet dem Klienten mit Echtheit, unbedingter Wertschätzung und mit einfühlendem Verstehen.

Integrative Gestalttherapie

Diese Therapieform ist ein erlebnisaktivierendes Verfahren humanistischer Psychologie. Der Mensch wird nicht als "Symptomträger", sondern untrennbare Körper-Seele-Einheit in einem sozialen und ökologischen Umfeld betrachtet. Aktuelle Probleme werden in ihrem Belzug zu früheren Erfahrungen gesehen, die damals nicht verarbeitet werden konnten und als Störung wirksam werden. In der therapeutischen Arbeit steht das Erleben in der unmittelbaren Gegenwart, im Hier und Jetzt, sowie der Kontakt mit anderen Menschen im Vordergrund. Die Methode ist erlebniszentriert, das heißt, belastende Situationen können im geschützten Rahmen nochmals erlebt und dadurch verarbeitet werden. Entsprechend dem ganzheitlichen Therapieansatz kommt eine große Bandbreite therapeutischen Interventionen, Techniken und Methoden (kreative Medien, Traumarbeit, Körperarbeit, Rollenspiele, Imaginationen) zur Anwendung.

Kunst- und Gestaltungstherapie

Der spontane kreative Ausdruck spielt für die Entwicklung und Individuation der Psyche in jedem Lebensalter eine wichtige Rolle. Er ermöglicht Einsicht in die eigene Persönlichkeit, Ausdruck und Verarbeitung von Gefühlen und Konflikten. Die Fähigkeit zur Einsicht und Selbstheilung setzt allerdings voraus, dass sich bildnerisches Gestalten am Entstehungsprozess und am seelischen Ausdruck orientiert, nicht am Produkt (das heißt, es müssen keine Kunstwerke entstehen). Inzwischen wurde auch in Medizin, Heilpädagogik und Psychotherapie entdeckt, dass Kunsttherapie die Lebensqualität kranker oder behinderter Menschen erheblich steigern kann. Sie hilft den Menschen, ihre Ängste und Hoffnungen auszudrücken, sich und ihre Umgebung neu zu erfahren. Heute wird Kunsttherapie häufig im rehabilitativen Bereich angewandt, nach Unfällen, Traumata, Krebserkrankungen, bei Behinderung und Demenz. Auch bei kindlichen Entwicklungsstörungen lässt sie sich erfolgreich einsetzen.

Die Kunst- und Gestaltungstherapie wird im eigenen Atelier in Salzburg angeboten.
"Wenn Worte fehlen, sprechen Bilder..."